Wurstelprater (Wien)
Der wohl bekannteste Teil des Wiener Praters ist der Wurstelprater, der früher auch Volksprater genannt wurde. Im Wurstelprater findet man zahlreiche Schaustellbetriebe und Unterhaltungsbetriebe mit Geisterbahnen, Karussellen, Hochschaubahnen (Achterbahnen), Spiegelkabinetten und vielen anderen familienfreundlichen Bauten. Auch einige Automaten- und Spielhallten findet man im Wurstelprater. Auch das Riesenrad, eines der Wahrzeichen Wiens, das 1896/97 erbaut wurde, findet man im Wiener Prater. Das Riesenrad ist das einzige Überbleibsel des vermutlich ersten Thermenparks der Welt – „Venedig in Wien“. Der Calafati und der Watschenmann sind zwei weitere, wenngleich kleinere Wahrzeichen des Praters. Der Eintritt in den Wurstelprater ist zwar frei, die konsumierten Unterhaltungen sind jedoch bei den einzelnen Schaustellern zu bezahlen.
Weiters bietet der Wurstelprater auch gastronomisch eine große Vielfalt. Beliebt sind vor allem der Lángos und das Schweizerhaus (Budweiser Bier und Schweinsstelze oder Eisbein genannt).
Auf einem Rundkurs von 2,9 Kilometern fährt die Liliputbahn das Areal des Wiener Praters ab. Als Fahrzeuge werden zwei Dampfloks, vier Diesellokomotiven und vier Personenzuggarnituren zur Verfügung. Nahe dem Riesenrad befindet sich die Hauptstation der Liliputbahn. Die Bahn ist besonders empfehlenswert, um einen Einblick bzw. Überblick im Wurstelprater zu erhalten.