Seefestspiele/Mörbisch am See (Burgenland)
Im nördlichen Burgenland am südwestlichen Ufer des Neusiedlersees, circa 70 Kilometer von Wien entfernt liegt Mörbisch am See.
Die jährlich dort stattfindenden Operetten-Festivals sind einen Besuch wert. Es werden in den Sommermonaten österreichische und ungarische Operetten aufgeführt und von 200.000 Besuchern besucht. Immer in das Bühnenbild eingebaut wird die Naturkulisse des Neusiedlersees.
In den Jahren 1955 – 57 wurden die Seefestspiele Mörbisch durch die Initiative von Kammersänger Herbert Alsen von der Wiener Staatsoper, der den Spielort zufällig entdeckte, gegründet. Mit der Operette Der Zigeunerbaron von Johann Strauß erfolgte nach zweijähriger Vorbereitungszeit die Eröffnung im Jahre 1957.
Die damalige Bühne hatte ein Fassungsvermögen von 1200 Personen. Heute hat der Zuschauerraum 6000 Sitzplätze, jedoch erfolgen ständig Erweiterungen.
Der Zigeunerbaron von Johann Strauß, die Zirkusprinzessin von Emmerich Kálmán, im weißen Rössel von Ralph Benatzky, das Land des Lächelns von Franz Lehár, die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán, Giuditta von Franz Lehár, Gräfin Mariza von Emmerich Kálmán, die lustige Witwe von Franz Lehár und der Graf von Luxemburg von Franz Lehár wurden bereits bei den Seefestspielen Mörbisch aufgeführt.