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Wiener Schnitzel


Die Bezeichnung für ein dünnes, paniertes und gebackenes Schnitzel aus Kalbfleisch ist Wiener Schnitzel. Das Wiener Schnitzel gehört zu den bekanntesten Spezialitäten der Wiener Küche.
Das Wiener Schnitzel geht möglicherweise auf das Costoletta alla milanese in Oberitalien zurück, das ähnlich aus etwas dickeren Koteletts zubereitet wird, und fand im 14. oder 15. Jahrhundert seinen Weg nach Wien.
Für die Zubereitung des Wiener Schnitzels werden etwa vier Millimeter dünne und leicht geklopfte Kalbsschnitzel leicht gesalzen, in Mehl verschlagenem Ei und schließlich in frisch geriebenen Semmelbröseln gewendet. Dabei dürfen allerdings die Brösel nicht angedrückt werden, damit die Panierung trocken bleibt. Anschließend werden die fertig panierten Schnitzel sofort in reichlich Schmalz oder Butterschmalz in einer Pfanne bei 160- 170 Grad goldgelb gebacken. Die Wiener Schnitzel müssen dabei im Fett schwimmen, sonst garen sie nicht gleichmäßig. Wenn das Schnitzel auf der Unterseite goldgelb gebacken ist, wird das Schnitzel gewendet und zu Ende gebraten.
Das Wiener Schnitzel wird traditionell nur mit Häuptelsalat serviert, jedoch sind auch Beilagen wie Petersilerdäpfel, Erdäpfelsalat oder Gurkensalat wie auch Reis verbreitet. Üblich ist auch die Zugabe einer Zitronenscheibe, um die Panierung mit dem Saft zu beträufeln.