Klima
Von der Wechselwirkung des ozeanischen Klimas mit dem kontinentalen bzw. pannonischen Klima ist das österreichische Klima gekennzeichnet. Der Osten Österreichs ist von kalten Wintern und heißen Sommern geprägt und es fällt das ganze Jahr über nur mäßig Niederschlag.
Die Winter sind im Westen des Landes meist milder und die Sommer eher warm. In diesem Gebiet findet man auch die niederschlagsreichsten Gegenden. Eine weitere Besonderheit in Österreich sind die gelegentlichen Nord- und Südeinflüsse, die einerseits polare Kälte, andererseits Saharastaub mit sich bringen können.
Die Heizperiode reicht in Österreich von Mitte Oktober bis Mitte April und verursacht einen hohen Energieverbrauch.
Auch die Niederschläge sind in Österreich sehr verschieden. In Wien sind beispielsweise die Niederschläge nur halb so hoch wie in Salzburg und in den östlichen und südöstlichen Landesteilen macht sich das pannonische Kontinentalklima bemerkbar, das in der Südsteiermark und teilweise im südlichen Seengebiet mediterran beeinflusst wird.
Von Schneefall bis hin zu großer Wärme ist im Frühling und Herbst alles möglich. Im Juli und August steigt die Tagestemperaturen nicht selten auf und über 30 Grad.
Leider war Österreich in den letzten Jahren häufig Opfer von Wetterkapriolen, die von vielen Experten auf eine Klimaerwärmung zurückgeführt werden. Mehrmals gab es durch heftige Regenfälle verheerende Überschwemmungen und Vermurungen, die auch Todesopfer forderten. Auch zu orkanartigen Stürmen und gewaltigen Schneefällen kam es gelegentlich, die dazu führten, dass viele Orte von der Außenwelt abgeschnitten wurden vermehrt Lawinen abgingen. Das Land wird aber auch in den letzten Jahren immer häufiger von Dürren geplagt.